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Media-Lexikon

A ... E F ... J K ... O P ... T U ... Z

A

Abdruckhöhe
Die effektive Höhe einer gedruckten Anzeige.

 

Abonnement
Regelmäßiger, bestellter und im voraus bezahlter Bezug einer Zeitung oder Zeitschrift.

 

Abonnementauflage
Die Gesamtzahl der Exemplare einer Zeitung oder Zeitschrift, die an feste, zahlende Einzelbezieher geliefert werden.

 

Affinität

Affinität ist der Anteil einer Zielgruppe an der Nutzerschaft eines Mediums im Verhältnis zum Anteil der jeweiligen Zielgruppe an der Gesamtbevölkerung.

Formeln:

Affinität in % = Reichweite des Mediums in der Zielgruppe (absolut) geteilt durch Reichweite des Mediums in der Gesamtbevölkerung (absolut) x 100

Affinitätsindex = Affinität in % geteilt durch Anteil der Zielgruppe an der Gesamtbevölkerung in % x 100

 

AG.MA
Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse e.V. Ein Zusammenschluss von Verlagen, Werbungtreibenden, Agenturen, Sendeanstalten und Verbänden mit dem Ziel, die Leistungen von Werbeträgern (Reich­weiten, Zusammensetzung der Nutzerschaften) zu analysieren. Den Erfordernissen der überregionalen Medienplanung wird die AG.MA gerecht, für regionale Planungen kann die AG.MA nur eingeschränkt eingesetzt werden. Die jährlich von der AG.MA zu diesem Zweck durchgeführte Untersuchung gilt als eine der größten und gründ­lichsten Umfrageuntersuchungen in Europa; die MA ( Media Analyse) ist die wichtigste Datenquelle für die Mediaplanung. Ziel der jährlichen Ausweisungen ist es, die Aktualität der Daten zu verbessern.

 

AGOF

Die Arbeitsgemeinschaft Online Forschung - kurz AGOF - ist ein Zusammenschluss von Online-Vermarktern und untersucht das Nutzungsverhalten und die Reichweiten der Online-Angebote. Die AGOF unterscheidet zwei Leistungswerte - (klassische) Internet und Mobile.

 

Anlieferungstermin
Der Termin, bis zu dem für eine bestimmte Ausgabe einer Zeitung oder Zeitschrift die Beilagen angeliefert werden müssen.

 

Anschnitt
Bilder oder Linien, die über den eigentlichen Satzspiegel hinaus bis an den Papierrand laufen. Meist wird ein Aufschlag für angeschnit­tene Anzeigen berechnet, da sie die Druckkosten erhöhen. (Bei Ta­geszeitungen ist ein Anschnitt technisch nicht möglich.)

 

Anzeigen-Abschluss
Eine Vereinbarung zwischen Inserent und Zeitungs- oder Zeitschrif­tenverlag. Sie beinhaltet, dass der Auftraggeber im Laufe eines Jahres eine bestimme Anzahl von Anzeigen bzw. Anzeigenmillime­tern abnehmen wird und dafür (Wiederholungs- oder Mengen-) Nachlässe eingeräumt bekommt. Vgl. Malstaffel und Mengenstaf­fel.

 

Anzeigen-Auftrag
Eine Vereinbarung zwischen Inserent und Zeitungs- oder Zeitschrif­tenverlag über die Veröffentlichung einer oder mehrerer Anzeigen. Dem Auftrag liegen die jeweils gültigen Geschäftsbedingungen des Verlages zugrunde.

 

Anzeigenblatt
Eine periodische Veröffentlichung, die kostenlos an alle Haushalte einer Stadt/Gemeinde verteilt wird.

 

Anzeigenpreis-Berechnung
Der Preis einer Anzeige in einer Tageszeitung wird wie folgt berech­net: Anzahl der Spalten x Höhe der Anzeige in Millimetern x Milli­meterpreis + Mehrwertsteuer. Ein Beispiel: Eine zweispaltige s/w-Anzeige mit 100 mm Höhe soll im Anzeigenteil einer Tageszeitung am Samstag erscheinen. Der Kunde schaltet direkt, also ohne Wer­beagentur. Der mm-Direktpreis ( Direktpreis) beträgt am Samstag € 4,20 . Es ergibt sich folgende Rechnung: 2 (Spalten) x 100 (mm Höhe) x 4,20 (€) = 840 (€). Die Anzeige kostet also 840 € + 19% MwSt. = 999,60 €.

 

Anzeigen-Schlusstermin
Der Termin, bis zu dem Anzeigenaufträge für eine spezielle Ausgabe noch angenommen werden. Er ist für einen bestimmten Erschei­nungstag nicht einheitlich, sondern richtet sich nach den Rubriken und technischen Voraussetzungen.

 

Anzeigenspalte
Jede Zeitungsseite ist senkrecht aufgeteilt in Spalten. Anzahl und Breite der Spalten können im Anzeigenteil und im redaktionellen Teil unterschiedlich sein.

 

Auflage, gedruckte
Stückzahl der von einer Zeitung oder Zeitschrift gedruckten Exemp­lare abzüglich der Makulatur.

 

Auflage, tatsächlich verbreitete
Summe aus verkaufter Auflage und Freistücken, jedoch ohne Rest-, Archiv- und Belegexemplaren.

 

Auflage, verkaufte
Die insgesamt verkaufte Auflage, also die Abonnentenexemplare plus Einzelverkauf plus Sonstiger Verkauf (wie z.B. an Luftverkehrsunternehmen verkaufte Exemplare).

 

Auflage, verteilte
Bei Anzeigenblättern die Auflage, die ohne Entgelt an die Haushalte verteilt wird.

 

Ausfälle
Interviews, die in einer Stichprobe vorgesehen sind, aber nicht durchgeführt werden können, weil die Zielpersonen nicht angetroffen werden oder das Interview verweigern. Vgl. Ausschöpfung.

 

Ausschöpfung
Durch Ausfälle liegt die Zahl der tatsächlich durchgeführten Interviews meistens niedriger als geplant: Dadurch liegt die Ausschöpfung der Stichprobe unter 100 Prozent. Bei zu geringer Ausschöpfung kann die Repräsentanz der Stichprobe gefährdet sein. In der Medienforschung liegt die Ausschöpfung meistens bei 70 bis 85 Prozent.

 

Auswahlverfahren
Technik, nach der eine Stichprobe gezogen wird. Vgl. Quota-Stichprobe und Random-Stichprobe.

 

AWA
Allensbacher Werbeträger-Analyse, die vom Institut für Demoskopie, Allensbach, jährlich durchgeführt wird. Diese Markt-Media-Studie ist konsequent als Single-Source-Erhebung angelegt, d.h. alle Auskünfte werden von derselben Person gegeben: Angaben zur breiten Palette der Medien ebenso wie die Daten zum Konsum- und Freizeitverhalten.

 

B

B2B (Business-to-Business)

Kurzform für Geschäftsbeziehungen zwischen einzelnen Unternehmen.

 

B2C (Business-to-Consumer)

Bezeichnung für die Geschäftsbeziehungen zwischen Unternehmen und Endkunden.

 

Basis
Der Umfang einer Stichprobe = Zahl der in der Stichprobe durchgeführten Interviews.

 

BDZV
Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger e.V. Die Repräsentanz der Verleger deutscher Zeitungen.

 

Beachtungswert
Zeigt den prozentualen Anteil der Leser, die eine Anzeige in der Tageszeitung beachtet haben. Der Beachtungswert kann durch Copytests ermittelt werden.

 

Beilage

Vom Auftraggeber angelieferte Prospekte und andere Druckerzeugnisse, die in Printmedien lose beigefügt werden. Für Beilagen können oft kleinere Gebiete belegt werden als mit Anzeigen.

 

Bekanntheitsgrad
Das Maß, in dem ein Name, eine Marke, ein Produkt oder ein sonstiger Sachverhalt dem Publikum bekannt ist. In der Marktforschung wird unterschieden zwischen: a) Ungestütztem Bekanntheitsgrad: Die befragte Person antwortet ohne jede Erinnerungshilfe z.B. auf die Frage, welche Marken eines Produktfeldes ihr bekannt sind. b) Gestütztem Bekanntheitsgrad: Der befragten Person werden z.B. Markennamen vorgelegt oder genannt – sie gibt an, ob ihr diese Namen bekannt sind oder nicht.

 

Berliner Format
Neben dem Rheinischen Format und Nordischen Format eines der drei gebräuchlichsten Zeitungsseiten-Formate. Eine Seite ist ca. 470 mm hoch, 315 mm breit (Satzspiegel 430 mm hoch, 278 mm breit).

 

Bias
Die Verzerrung eines Befragungsergebnisses durch einen systematischen oder zufälligen Fehler. Ein systematischer Fehler kann in der falschen Anlage der Stichprobe oder des Fragebogens begründet sein, ein zufälliger Fehler darin, dass ein Teil der Befragten während des Befragungszeitraums nicht vorhersehbaren äußeren Einflüssen unterliegt (Störvariablen).

 

Brutto-Reichweite
a) Die Summe der Leser zweier oder mehrerer Zeitungen oder Zeitschriften – ohne Berücksichtigung der Tatsache, dass manche Leser durch beide (oder mehrere) Zeitungen oder Zeitschriften erreicht werden. Wenn z.B. 10.000 Leser die Zeitung A und 20.000 Leser die Zeitung B lesen, beträgt die Brutto-Reichweite 30.000 Leser – ungeachtet der Tatsache, dass 5.000 Leser ( Doppelleser) sowohl A als auch B lesen, die beiden Leserkreise also einander überschneiden. Vgl. auch Netto-Reichweite.
25.000 Leser lesen entweder
A oder B oder A und B
= Netto-Reichweite
· 30.000 Werbeträger-Kontakte
= Brutto-Reichweite
(vgl. Gross Rating Points)
Die Brutto-Reichweite ist identisch mit der Zahl der Werbeträgerkontakte. Am nebenstehenden
Beispiel: Ein Inserent, der seine Anzeigen sowohl in A als auch in B veröffentlicht, erzielt 30.000 Werbeträgerkontakte – davon bekommen 20.000 Leser einen Kontakt und 5.000 Leser zwei Kontakte.
b) Die Summe der Leser, die durch zwei oder mehrere aufeinander folgende Ausgaben einer Zeitung oder Zeitschrift erreicht werden – ohne Berücksichtigung der Tatsache, dass viele Leser beide (oder mehrere) Ausgaben lesen. Vgl. Überschneidung intern.

 

Buntfarbe
Jede Druckfarbe außer Schwarz. Die Grundfarben sind Gelb (HKS 3), Rot (HKS 25) und Blau (HKS 47). Diese Farben können nebeneinander (Schmuckfarben) und übereinander (Mehrfarbendruck) gedruckt werden. Durch Übereinanderdruck wie auch durch Aufrasterung (Raster) lassen sich verschiedene Farbtönungen erzielen. Die Schmuckfarben werden überwiegend nach dem HKS-Fächer angegeben.

 

C

Chiffre-Anzeige (Kennzifferanzeige)
Eine Anzeige, die den Auftraggeber nicht nennt, sondern mit einer Chiffre-Nummer gekennzeichnet wird. Angebote oder Nachfragen von Interessenten werden unter dieser Nummer an die Zeitung gesandt, diese leitet sie an den Auftraggeber weiter. Den Auftraggebern von Chiffre- Anzeigen wird eine Chiffre-Gebühr berechnet.

 

Cluster-Analyse
Ein statistisch-mathematisches Verfahren, mit dem eine große Anzahl von Personen mit ähnlichen Merkmalen zu möglichst homogenen Gruppen „geklumpt“ (engl. cluster) wird. Vgl. Typologie.

 

Copytest
Eine Befragung von Lesern, durch die ermittelt wird, wie viele Personen welche Bestandteile (auch Anzeigen) in einer bestimmten Ausgabe bemerkt, zu lesen begonnen oder zu Ende gelesen haben. Dem befragten Leser wird dabei ein Test-Exemplar (engl. Copy) vorgelegt.

 

Couponanzeige
Kuponanzeige

 

Crossmedia

Crossmedia ist die Vernetzung unterschiedlicher Medien und Werbeträger, mit dem Ziel, die größtmöglichen Werbewirkung zu erzielen.

 

D

Datenformat
Unterschieden werden nichtgenerische (= neutrale) und generische Datenformate. Neutrale Formate sind aus dem jeweiligen Layout-Programm in EPS (eingekapseltes PostScript) umgerechnete Daten, die vom Empfänger nicht mehr verändert werden können. Generische Daten entstehen in Layout-Programmen (z.B. Quark XPress, Corel Draw, Freehand etc.). Sie können im Verlag noch verändert werden, wobei – z.B. bei unterschiedlichen Programmversionen – auch Fehler auftreten können. Schriften, Logos oder andere Anzeigenelemente sind bisweilen nicht erkennbar. Generische Daten werden nur in Ausnahmefällen und nach Absprache angenommen.

 

Demographie
Die Lehre von der Bevölkerung. Im engeren Sinn die Bevölkerungsstatistik. Demographische Merkmale beschreiben (im Unterschied z.B. zu psychologischen) die Bevölkerung oder eine Bevölkerungsgruppe nach sozialen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten – zum Beispiel nach Geschlecht, Alter, Familienstand, Einkommen, Haushaltsgröße.

 

Doppelleser
Leser einer Zeitung oder Zeitschrift, die zusätzlich eine andere Zeitung oder Zeitschrift lesen. Vgl. Überschneidung und Netto-Reichweite.

 

E

Eckfeld-Anzeige
Anzeige, die im redaktionellen Teil einer Zeitung im Eck einer Seite steht – meistens unten – und mit zwei Seiten an redaktionellen Text angrenzt. Für diese Platzierung muss bei manchen Zeitungen ein Preisaufschlag gezahlt werden.

 

Einzelverkauf
Lieferung und Verkauf einer Zeitung über den Zeitungshandel (Kiosk, Straßenverkauf).

 

Erfolgskontrolle
Bestimmte Wirkungs-Kategorien werblicher Maßnahmen lassen sich kontrollieren: a) durch Vorher-Nachher-Messungen: Vor Einsatz einer Anzeigenkampagne werden in einer Bevölkerungsstichprobe der Bekanntheitsgrad eines Anbieters oder Detailkenntnisse und Meinungen zu seinem Angebot gemessen. Die Messung wird während der Laufzeit bzw. nach Abschluss der Kampagne wiederholt. Aus der Differenz der Ergebnisse lassen sich Schlüsse auf die Wirkung der Anzeigen ziehen. Nach Möglichkeit sind die werblichen Einflussfaktoren während der Laufzeit einer Kampagne von anderen äußeren Veränderungen (z. B. aktuellen Ereignissen, die die Einstellung des Publikums verändern) zu isolieren, um das Ergebnis nicht zu verfälschen. b) durch Coupons: Die Rücklaufquote (Verhältnis von verbreiteter Auflage zu zurückgesandten Coupons) gibt Aufschluss über die „Zugkraft“ eines Angebotes. Durch Variationen der Anzeigengestaltung und der Auswahl verschiedener Medien lassen sich
Hinweise auf die Wirkung unterschiedlicher Motive und Werbeträger gewinnen. Vgl. Kuponanzeige.

 

Evaluierung
Bewertung: Mit Media-Evaluierungs-Programmen lassen sich die Leistungen vorgegebener Streupläne bewerten. Dabei können Präferenzen des Media-Planers (z.B. bevorzugt zu erreichende Personengruppen, Kontaktverteilung) berücksichtigt werden.

 

Exklusivleser
Leser, die nur eine Publikation innerhalb einer bestimmten Kategorie lesen – zum Beispiel nur eine Tageszeitung am Ort. Unterschied: Doppelleser.

 

Externe Überschneidung

Bei einer externen Überschneidung wird der Nutzer von verschiedenen Werbeträgern (mind. 2 unterschiedlichen Werbeträgern) erreicht.

 

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