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Media-Lexikon

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F

Faktorenanalyse
Ein statistisch-mathematisches Verfahren, mit dem sich Antworten auf viele verschiedene Einzelfragen (etwa nach „Kleidungsstil“, „Einkaufsort“, „Preisbewusstsein“) auf übergeordnete Faktoren (etwa „Einstellung zur Mode“) zurückführen lassen.

 

Fallzahl
In einer Umfrage die Zahl der tatsächlich durchgeführten Interviews. Vgl. Basis.

 

Fehlertoleranzen
Bei Stichproben ergeben sich gewisse Abweichungen zwischen den Werten, die in der Stichprobe ermittelt wurden, und den Werten, die tatsächlich in der Grundgesamtheit vorliegen. Das Ausmaß dieser Abweichungen (Fehlertoleranzen) lässt sich bei Random-Stichproben mathematisch bestimmen. Vgl. Schwankungsbreite.

 

Feldarbeit
Bei einer Umfrage die direkte Datenerhebung bei den Befragten. Sowohl bei Face-to-face-Interviews als auch bei Telefoninterviews.

 

Filterfrage
Im Fragebogen eine Frage, die Interviewpartner, denen die jeweils nachfolgende Frage nicht gestellt werden soll, „ausfiltert“. Zur Frage, wie teuer der im vergangenen Jahr angeschaffte Pkw war, ist die Filterfrage: „Haben Sie sich im vergangenen Jahr einen Pkw gekauft?“ Den Personen, die die Filterfrage verneinen, wird die nachfolgende Frage nicht gestellt.

 

Fließsatzanzeigen
Kleinanzeigen, die ohne besondere Gestaltung einspaltig in den verschiedenen Rubriken des Anzeigenteils veröffentlicht werden.

 

Format
a) Die Größe einer Anzeige, berechnet nach Spaltenzahl und Höhe
b) Zeitungsseiten-Format. Man unterscheidet drei gebräuchliche Formate: Berliner Format (470 mm hoch x 315 mm breit), Nordisches Format (570 mm hoch x 400 mm breit), Rheinisches Format (510 mm hoch x 350 mm breit). Vgl. Satzspiegel.

 

Freistück
Unentgeltlich geliefertes Exemplar einer Zeitung oder Zeitschrift – zum Beispiel zu Werbezwecken.

 

G

Gemeinschaftswerbung
Werbliche Aktivitäten (Kampagnen), zu denen sich verschiedene Unternehmen einer oder verwandter Branchen zusammenschließen. Die Gemeinschaftswerbung wird von allen Firmen gemeinsam finanziert; geworben wird für ein Produkt oder eine Dienstleistung.

 

Gestaltete Anzeigen
Anzeigen, die nicht im Fließsatz gesetzt werden und bei denen deshalb eine Textvorgabe allein nicht ausreicht: Benötigt werden entweder komplette Druckvorlagen oder Manuskripte, die deutliche Angaben über Schriftgrößen, Schriftarten, Textanordnung, Hervorhebungen, Umrandungen usw. enthalten.

 

Gewichtung
Nicht in allen von den Interviewern besuchten Haushalten kommt ein Interview zustande (Ausschöpfung). Diese Ausfälle können sich ungleich (disproportional) zur Grundgesamtheit verteilen und damit Verzerrungen der Stichprobe hervorrufen. Diese Verzerrungen werden durch eine Rechenoperation (= Gewichtung) ausgeglichen, d.h. einzelne Personengruppen werden ihrer Bedeutung entsprechend gewichtet.

 

GfK
Gesellschaft für Konsum-, Markt- und Absatzforschung e.V., Nürnberg. Renommiertes Institut mit einem weit verzweigten Netz in- und ausländischer Tochter- und Beteiligungsgesellschaften sowie Kooperationspartnern in aller Welt. Seit 1936 auf dem Gebiet der regionalen Kaufkraftforschung tätig. Der Tabellenband „Basiszahlen zur Berechnung regionaler Absatzkennziffern“ enthält die von der GfK errechneten Kaufkraft- und Umsatzkennziffern.

 

Glaubwürdigkeit der Werbeträger
Das Maß, in dem die jeweilige Empfängerschaft den von einem Werbeträger vermittelten Informationen glaubt. Die verschiedenen Werbeträger-Typen weisen in ihrer Glaubwürdigkeit Unterschiede auf. Die Glaubwürdigkeit von Abonnement-Zeitungen ist relativ hoch.

 

Gross Rating Points (GRP)
Ein Wert zum Vergleich der Werbe-Intensität – zum Beispiel in verschiedenen Gebieten oder Zeiträumen. Man erhält Gross Rating Points, indem die Reichweite mit der durchschnittlichen Kontakthäufigkeit pro erreichter Person multipliziert wird, ohne Berücksichtigung von internen oder externen Überschneidungen. Der so entstehende Wert ist identisch mit der Brutto-Reichweite.

 

Grundgesamtheit
Die Gesamtheit aller Personen, die durch eine Stichprobe einer Untersuchung repräsentiert werden sollen. In der MA Tageszeitung beträgt die Grundgesamtheit Deutschsprachige ab 14 Jahre.

 

Grundpreis
Preis für 1 Spalte, 1 mm hoch. Der Grundpreis ist für Anzeigen im Anzeigenteil und im Textteil unterschiedlich hoch. Abweichend vom Grundpreis, der bei Agenturen veranschlagt wird, gibt es bei Tageszeitungen auch den Ortspreis. Für eine Reihe von Anzeigenkategorien (Fließsatzanzeigen u.a.) werden gesonderte Preise berechnet.

 

Gruppendiskussion
Eine Technik der Markt- und Meinungsforschung. Personen, die zum jeweils interessierenden Teil der Bevölkerung gehören, werden zu einer Zusammenkunft (meistens zwischen sechs und zwölf Teilnehmer) eingeladen, bei der das Thema unter Führung eines Gesprächsleiters diskutiert wird. Gruppendiskussionen dienen dazu, einen ersten Überblick über die in der Zielgruppe vorhandenen Kenntnisse und Meinungen zu gewinnen. Die Ergebnisse sind nützlich für die Erarbeitung von Fragebögen, die später in Repräsentativ-Befragungen mit einer größeren Anzahl von Befragten verwendet werden.

 

H

Haushaltsabdeckung
Der prozentuale Anteil der Haushalte eines Gebietes die von einem Medium errreicht werden.

 

Haushalts-Stichprobe
Im Unterschied zur Personen-Stichprobe eine Stichprobe, deren Grundgesamtheit aus Haushalten besteht und die Aussagen über das Verhalten in Haushalten ermöglicht. Bei Haushalts-Stichproben wird meist die haushaltsführende Person befragt.

 

Hochrechnung
Der Rückschluss von Ergebnissen aus einer Stichprobe auf die Grundgesamtheit. Prozentanteile, die in der Stichprobe ermittelt wurden, werden auf die Grundgesamtheit hochgerechnet und in absoluten Zahlen ausgedrückt.

 

I

Image
Gesamtheit aller Vorstellungen und Einstellungen in der Öffentlichkeit gegenüber einem Produkt, einer Marke, einem Unternehmen oder einem Medium. Für die Marktstrategie eines Unternehmens ist es wichtig, sein Image in der Bevölkerung zu kennen.

 

Impressum
In Zeitungen und Zeitschriften die gesetzlich vorgeschriebene Angabe von Verlag, Druckhaus, verantwortlichem Redakteur und Anzeigenleiter.

 

Intermedia-Vergleich
Vergleich der Leistung und Wirkung verschiedener Mediengattungen, also z.B. Tageszeitungen, Zeitschriften, Fernsehen, Hörfunk. Zu den Bewertungskriterien gehören u.a. die Wirkungskomponenten von Medium und Werbemitteln, die Kommunikationsfähigkeit, Leistungen und Kosten, Selektionsmöglichkeiten und Verfügbarkeit. Vgl. Nutzung der Zeitung.

 

Intramedia-Vergleich
Vergleich der Leistung und Wirkung verschiedener Werbeträger einer Gattung, also z.B. verschiedener Tageszeitungen untereinander. Der Intramedia-Vergleich findet meist statt, nachdem im Intermedia-Vergleich bereits eine Entscheidung für eine bestimmte Mediengattung getroffen wurde.

 

Interview
Die mündliche Befragung von Bevölkerungsgruppen (fast immer Stichproben) durch Interviewer eines Markt- oder Meinungsforschungsinstituts. In Repräsentativ-Befragungen dienen Interviews dazu, Kenntnisse, Meinungen und Verhaltensweisen einer größeren Anzahl von Befragten anhand von Fragebogen kennen zu lernen.

 

IVW
Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e.V. Die IVW kontrolliert die Auflagenhöhe und Auflagenstruktur von Werbeträgern. Die IVW-Zahlen, Zeitungen und Zeitschriften betreffend, werden quartalsweise in den Auflagenlisten veröffentlicht.

 

J

 

 

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