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Media-Lexikon

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P

PDF-Datei
Das Adobe Portable Document (PDF) ist der offene De facto-Standard für die elektronische Dokumentenverteilung weltweit. PDF ist ein universelles Dateiformat, das alle Schriften, Formatierungen, Farben und Grafiken eines beliebigen Quelldokuments beibehält, unabhängig von dem Programm und dem Betriebssystem, mit dem es erstellt wurde. PDF-Dateien sind kompakt und können von jedermann gemeinsam genutzt, betrachtet, und exakt ausgedruckt werden. Dies erfordert den kostenlosen Adobe Acrobat Reader. Sie können beliebige Dokumente in das PDF-Format konvertieren, sogar eingescannte Seiten. Benutzen Sie hierfür Adobe Acrobat 4.0. PDF ist das ideale Format für elektronische Dokumentenverteilung, weil es die üblichen Probleme der gemeinsamen Arbeit mit Dateien überwindet.

 

Panel
In der Umfrageforschung eine Gruppe von Befragten, die immer wieder mit dem gleichen Fragebogen befragt wird. Nur mit Panel-Umfragen lassen sich Veränderungen, Umfang und Richtung von Verbraucherwanderungen z.B. zwischen verschiedenen Marken eindeutig erkennen.

 

Panorama-Anzeigen
Die Panorama-Anzeigen werden über den Bundsteg gedruckt. Das Motiv kann über eine volle Doppelseite bis maximal zum Satzspiegel angelegt werden.

 

Periodizität
Neben Aktualität, Universalität und Publizität (Öffentlichkeit) eines der kennzeichnenden Merkmale der Zeitung. Periodizität steht für die Erscheinungsweise in regelmäßig wiederkehrenden Abständen.

 

Personengewichte
Bei der Bewertung alternativer Mediapläne kann es nützlich sein, Personen, die besonders interessanten Bevölkerungsgruppen angehören, ein höheres Gewicht zuzuschreiben, als es weniger interessante Gruppen bekommen. Mediaplanungsprogramme können solche zahlenmäßigen Gewichtungen berücksichtigen.

 

Personen-Stichprobe
Im Unterschied zur Haushalts-Stichprobe eine Stichprobe, deren Grundgesamtheit aus Personen besteht und die Aussagen über individuelles Verhalten ermöglicht. Leseranalysen sind in der Regel Personen-Stichproben.

 

Pilot-Studie
Eine Umfrage bei relativ wenig Befragten, die einer größeren Repräsentativ-Befragung vorausläuft. Sinn der Pilot-Studie kann beispielsweise sein, einen entwickelten Fragebogen zunächst im kleinen, d. h. kostengünstigen Rahmen auf seine Funktionstüchtigkeit zu überprüfen. Vgl. Pre-Test.

 

Platzierung
Die Veröffentlichung von Anzeigen in bestimmten Teilen einer Zeitung oder Zeitschrift. Für eine Platzierung leistet der Verlag keine Gewähr, es sei denn, dass der Auftraggeber die Gültigkeit des Auftrags ausdrücklich davon abhängig macht. Klein- bzw. Gelegenheitsanzeigen werden ohne besondere Absprache in der jeweiligen Rubrik platziert.

 

PostScript-Datei
PostScript-Dateien sind direkt belichtbare (druckbare) Komplett-Dateien, die sämtliche Bestandteile der Anzeige einschließlich der benötigten (Kunden-)Schriften und der Belichter-/Drucker-Spezifikationen beinhalten. Vgl. EPS-Dateien.

 

Post-Test
Eine Untersuchung, die nach Abschluss einer werblichen Maßnahme ( Kampagne) in der Zielgruppe durchgeführt wird. Sie soll klären, welche Veränderungen die Maßnahmen in den Kenntnissen, Meinungen, Verhaltensweisen des Publikums bewirkt haben. Vgl. Pre-Test.

 

Postvertrieb
Der Versand von Zeitungsexemplaren (Postvertriebsstücken) durch die Deutsche Post AG oder andere Zustelldienste an auswärtige Abonnenten.

 

Preisliste
Verbindliche Vertragsbasis zwischen Auftraggeber und Zeitungs- bzw. Zeitschriftenverlag. Sie regelt Preise und Konditionen und erscheint meistens einmal jährlich neu.

 

Preislistentreue
a) Der Zeitungsverlag ist gegenüber seinen Auftraggebern zur Preislistentreue, d.h. zur Anwendung der in der gültigen Preisliste genannten Preise und Konditionen, verpflichtet.
b) Werbungsmittler (Werbeagenturen) sind verpflichtet, sich in ihren Angeboten, Verträgen und Abrechnungen mit ihren Auftraggebern an die Preisliste des Verlages zu halten.

 

Presse
Oberbegriff für Zeitungen, Anzeigenblätter und Zeitschriften. Im Unterschied zu den öffentlichrechtlichen Sendeanstalten ist die Presse in der Bundesrepublik privatwirtschaftlich organisiert. Die Pressefreiheit wird im Grundgesetz der Bundesrepublik garantiert.

 

Pre-Test
Eine Untersuchung, die vor Beginn einer werblichen Maßnahme in der Zielgruppe durchgeführt wird. Sie soll klären, ob Inhalt und Form der Werbung verstanden und akzeptiert werden. Vgl. Post-Test.

 

Print-Medien
Eigentlich die Bezeichnung für alle gedruckten Medien. Allgemein werden darunter aber nur die Presse-Erzeugnisse Zeitungen, Anzeigenblätter und Zeitschriften verstanden.

 

Privatanzeigen
Anzeigen, deren Auftraggeber Privatleute sind. Private Familien- und Gelegenheitsanzeigen werden – im Unterschied zu gewerblichen Anzeigen – zu ermäßigten Anzeigenpreisen abgerechnet.

 

Probeabzug
Andruck der fertig gestalteten Anzeige durch den Verlag. Probeabzüge werden nur auf ausdrücklichen Wunsch geliefert. Der Auftraggeber trägt die Verantwortung für die Richtigkeit der zurückgesandten Probeabzüge. Sendet der Auftraggeber den ihm rechtzeitig übermittelten Probeabzug nicht innerhalb der gesetzten Frist zurück, so gilt die Genehmigung zum Druck als erteilt.

 

Projektion
Hochrechnung

 

Prospekt
Beilage

 

Prospekt-Anzeige
Eine mind. zweiseitige Anzeige auf einem herausnehmbaren Zeitungsbogen.

 

Public Relations
Das methodische Bemühen eines Unternehmens, Verbandes, einer Institution, Gruppe oder Person um Verständnis sowie um Aufbau und Pflege von Vertrauen in der Öffentlichkeit auf der Grundlage systematischer Erforschung.

 

Q

Qualitatives Merkmal
Ein Merkmal, das die Beschaffenheit und Charakteristik betrifft. Zum Beispiel Einstellungen und Meinungen zu einer Zeitung.

 

Quantitatives Merkmal
Ein Merkmal, das Mengen und Größen betrifft. Zum Beispiel das Haushalts-Nettoeinkommen oder die Reichweite.

 

Quantuplikation
Systematische Zusammenstellung aller Kombinationsmöglichkeiten, die sich bei Einfach-Belegung einer begrenzten Zahl von Werbeträgern ergeben. Quantuplikations-Tabellen geben Auskunft über die Netto-Reichweiten, die z.B. bei Belegung der vier Werbeträger A + B, A + C, A + D, B + C, B + D, C+ D erzielt werden.

 

Quota-Stichprobe
Im Unterschied zur Random-Stichprobe wird die Quota-Stichprobe nicht streng zufällig gebildet. Den Interviewern sind Quoten bestimmter demographisch definierter Bevölkerungsgruppen vorgegeben (Beispiel: Männer unter 30, in Großstädten mit über 500.000 Einwohner lebend). Im übrigen haben die Interviewer freie Hand, zu entscheiden, welche konkreten Personen sie befragen. Bei der Quota-Stichprobe lässt sich die Repräsentanz, die die gewonnenen Ergebnisse für die Grundgesamtheit hat, nicht durch statistische Fehlerberechnungen sichern. Die Quota-Stichprobe bietet dafür einige Kostenvorteile.

 

R

Random-Stichprobe
Im Unterschied zur Quota-Stichprobe wird bei der Random-Stichprobe die Auswahl der zu befragenden Personen oder Haushalte „streng zufällig“ getroffen. Eine Stichprobe kann nur dann als streng zufällig bezeichnet werden, wenn jeder einzelne Angehörige der Grundgesamtheit die gleiche Chance hatte, in die Stichprobe zu gelangen. Dies wird beispielsweise dadurch erreicht, dass nach dem Zufallsprinzip aus den Wahlbezirken eine Stichprobe genommen wird. Innerhalb dieser Wahlbezirke erfolgt die zweite zufällige Auswahl der Haushalte. Im Haushalt wird die zu befragende Person vom Interviewer zufällig bestimmt. Diese Person muss dann interviewt werden. Die Genauigkeit von Ergebnissen, die aus Random-Stichproben gewonnen werden, lässt sich statistisch berechnen. Vgl. Fehlertoleranz und Schwankungsbreite.

 

Rangreihen-Programm
Ein Mittel zur Mediaselektion. Rangreihen-Programme bringen die in Frage kommenden Medien anhand verschiedener wichtiger Merkmale in eine Rangreihe. Dabei können Gewichtungen berücksichtigt werden. Anhand der Rangreihe werden die einzelnen Medien in ihrer Position zueinander bewertet.

 

Raster
In der Drucktechnik ein Mittel, verschiedene Grauwerte in einzelne, verschieden große Punkte aufzulösen und dadurch – trotz gleichmäßiger Einfärbung aller druckenden Elemente – verschiedene Helligkeitsstufen zwischen Schwarz und Weiß nachzubilden (vgl. Halbtonvorlage). Der Raster ist um so feiner, (d.h. die Auflösung der Halbtonvorlage ist um so genauer) je mehr Rasterlinien auf einen Zentimeter kommen. Im Zeitungs-Rollen-Offsetdruck werden Raster zwischen 28 und 34 Linien verwendet.

 

Region
Bezeichnung eines bestimmten Gebietes, das zwar über das Lokale hinausgeht, aber keine bundesweite Verbreitung erreicht.

 

Regionalpresse
Zeitungs Marketing Gesellschaft (ZMG).

 

Regional-Zeitung
Tageszeitung, deren Verbreitungsgebiet eine bestimmte Region umfasst. Vgl. überregionale Tageszeitung.

 

Reichweite
Der Anteil an einer Gesamtheit, der bei einmaligem oder mehrmaligem Einsatz eines oder mehrerer Werbeträger mindestens einmal erreicht wird. Vgl. Brutto-Reichweite und Netto-Reichweite.

 

Reinzeichnung
Im allgemeinen eine reprofähige Druckvorlage, die den abgesetzten Text und die Striche für Illustrationen enthält. Sind Aufrasterungen wie z. B. bei Bildern notwendig, so werden diese durch eine zweite Aufnahme erstellt und in einen von der Reinzeichnung hergestellten Reproabzug einmontiert.

 

Remittenden
Zeitungs- und Zeitschriftenexemplare, die vom Handel nicht verkauft worden sind und an den Verlag zurückgesandt werden.

 

Repräsentanz
Angestrebtes Ergebnis von Stichproben. Die Repräsentanz einer Stichprobe ist dann gewährleistet, wenn sich Erkenntnisse (z.B. Prozent-Anteile), die in der Stichprobe gewonnen wurden, innerhalb einer bestimmen Schwankungsbreite auf die Grundgesamtheit übertragen lassen. Vgl. Repräsentativ-Befragung.

 

Repräsentativ-Befragung
In einer Haushalts- oder Personen-Stichprobe durchgeführte Befragung, deren Ergebnisse für die Gesamtheit der Haushalte oder des jeweiligen Personenkreises repräsentativ sind. Das heißt: Die Ergebnisse der Stichprobe können in gewissen Genauigkeitsgrenzen auf die Gesamtheit übertragen ( hochgerechnet) werden.

 

Repro
Abkürzung für Reproduktion. In der Druckvorbereitung alle fotographischen oder chemigraphischen Verfahren, Originalvorlagen wiederzugeben. Repros werden entweder unmittelbar als Duplikat (1:1 oder in vertretbarer Vergrößerung oder Verkleinerung) des Originals verwendet oder auf Druckplatten oder -filme übertragen.

 

Resthaushaltsabdeckung
Ergänzendes Vertriebsangebot, das eine vollständige Haushaltsabdeckung im Beilagengeschäft ermöglicht: Parallel zur Belegung des Zeitungstitels wird die Beilage im Verbreitungsgebiet – in der Regel durch Tageszeitungszusteller – direkt in die Briefkästen der Nicht-Abonnenten-Haushalte geliefert.

 

Rheinisches Format
Neben Berliner Format und Nordischem Format eines der drei gebräuchlichsten Zeitungs-Formate: Die Seite ist 510 mm hoch, 350 mm breit (Satzspiegel: 492 mm hoch, 320 mm breit).

 

Rollen-Offset
Offsetdruck im Rotationsdruck.

 

Rotationsdruck
Das Bedrucken einer endlosen Papierbahn durch zylindrische Druckformen, in jedem Druckverfahren möglich. Rotationsdruck ermöglicht hohe Druckgeschwindigkeiten.

 

Rubrik
Im Anzeigenteil einer Zeitung werden thematisch zusammengehörende Angebote bzw. Gesuche zusammengefaßt. Zum Beispiel Wohnungsmarkt, Automarkt, Ehewünsche.

 

Rubrizierte Anzeigen
Kleinanzeigen

 

Rücktritts-Termin
Das Datum, bis zu dem ein Auftraggeber eine von ihm disponierte Anzeige oder Beilage wieder abbestellen kann.

 

S

Sample
vgl. Stichprobe

 

Sample Points
Ausgangspunkt innerhalb eines Untersuchungsgebietes für die Bestimmung von Befragungspersonen (z.B. Wahlbezirke).

 

Satzspiegel
Der Teil einer Zeitungsseite, der für den Druck genutzt werden kann. Rings um den Satzspiegel bleibt ein nicht bedruckbarer Papierrand. Die Hannoversche Allgemeine Zeitung hat zum Beispiel ein Papierformat von 570 mm Höhe und 400 mm Breite. Der Satzspiegel ist 528 mm hoch und 371 mm breit. Vgl. Nordisches Format.

 

Scanner
Für die digitalisierte Bildherstellung aller Druckverfahren werden heute vorwiegend Scanner verwendet. Mit ihnen ist es möglich, direkt von der Vorlage (Aufsicht oder Durchsicht, ein- oder mehrfarbig) druckfähige Reproduktionen in einem Arbeitsgang herzustellen.

 

Schmuckfarbe
Farbe, die in Anzeigen nicht zur realitätsgetreuen (bildhaften) Abbildung einer farbigen Vorlage eingesetzt wird, sondern in Flächen oder Linien Aussagen unterstreichen bzw. „schmücken“ soll. Meist wird nur eine Grundfarbe als Schmuckfarbe verwendet.

 

Schwankungsbreite
Bei Random-Stichproben sind die Fehlertoleranzen eine berechenbare Größe. Er wird in der Schwankungsbreite der Ergebnisse ausgewiesen. Die Schwankungsbreite gibt an, in welchem Ausmaß der tatsächlich in der Grundgesamtheit gegebene Wert um den in der Stichprobe ermittelten Wert „schwanken“ kann.

 

Segmentation
Eine Technik der Auswertung von Umfrage-Ergebnissen. Aufgrund der Ergebnisse wird die Gesamtheit in zwei Extremgruppen, diese wiederum in zwei Gruppen usw. unterteilt. Durch diese Aufsplittung entsteht ein Segmentationsbaum, der die unterschiedlichsten Gruppen (Segmente) produziert.

 

Seitenpreis
Der Preis einer Anzeigenseite. Er errechnet sich bei Tageszeitungen durch die Multiplikation der Gesamtmillimeter einer Seite (Anzahl der Spalten x Satzspiegelhöhe) mit dem Millimeter-Preis. Einige Tageszeitungen bieten auch einen ermäßigten Festpreis für eine komplette Anzeigenseite an.

 

Shadow-Anzeige
Schatten-Anzeige. Ein Motiv wird aufgerastert und als Fond auf die Zeitungsseite gedruckt. Der redaktionelle Text wird dann über diesen Fond gedruckt.

 

Signifikanz
Die auf der Wahrscheinlichkeitstheorie basierende Sicherheit einer anhand einer Stichprobe gewonnenen Aussage. Siehe auch
Schwankungsbreite.

 

Sommerloch
Die Streuplanung werbetreibender Unternehmen sieht mitunter für die Sommermonate einen reduzierten Einsatz vor. Auf diese Weise können die verfügbaren Etatmittel im Herbst, Winter und Frühjahr konzentriert eingesetzt werden. Begründet wird dieses saisonale Werbeverhalten mit der Abwesenheit von Verbrauchern während der Urlaubszeit. Die Stichhaltigkeit dieser Argumentation ist von Experten angezweifelt worden: In keiner Woche des Jahres sind mehr als 15% der Bevölkerung vom Heimatort abwesend. Vgl. antizyklische Werbung.

 

Sonderveröffentlichung
Redaktioneller Sonderteil zu regelmäßig wiederkehrenden Themen (z.B. „Senioren aktuell“, „Bauen & Wohnen extra“) oder besonderen Anlässen (z.B. „175 Jahre Stadtsparkasse“), der in eigenständiger Gestaltung als Beilage oder integrierte Zeitungsseite mit dazugehörigen Anzeigen erscheint.

 

Spalte
Zeitungsseiten sind senkrecht in Spalten eingeteilt. Zahl und Breite der Spalten sind in der Regel für den redaktionellen Teil und für den
Anzeigenteil unterschiedlich. Der Textteil der HAZ hat sechs Spalten für redaktionellen Text (jeweils 58,625 mm breit). Der Anzeigenteil der HAZ/NP umfasst acht Spalten (jeweils 45 mm breit).

 

Stammleser
Kernleser

 

Statistik
Eine Zusammenfassung und Analyse von Daten, von denen sich bestimmte Aussagen ableiten lassen. In der Markt- und Mediaforschung wird mit dem Wort Statistik häufig der Teil eines Fragebogens bezeichnet, der der Erhebung demographischer Merkmale dient.

 

Statistische Analyseverfahren
Statistische Analyseverfahren erschöpfen sich nicht in Zählung, Messung und Beschreibung von Daten, sondern umfassen eine Vielzahl wissenschaftlich-mathematischer Methoden, mit denen Daten so verarbeitet und aufbereitet werden können, dass neue Erkenntnisse gewonnen werden. Die Wahrscheinlichkeitstheorie und die darauf basierende Arbeit mit Stichproben sind besonders wichtige statistische Analyseverfahren.

 

Stichprobe
Aus einer Grundgesamtheit methodisch entnommene und untersuchte Teilmenge. Vgl. Quota-Stichprobe und Random-Stichprobe.

 

Stichprobengröße
Die Zahl der Befragten, die in eine Random- oder Quota-Stichprobe aufgenommen werden. Aufgrund der Wahrscheinlich-keitstheorie ist für die Genauigkeit von Stichproben weitgehend deren absolute Größe verantwortlich. Das Verhältnis zwischen Stichproben-größe und Grundgesamtheit ist dagegen von untergeordneter Bedeutung. Eine Stichprobe von 1000 Personen hat z.B. dieselbe Aussagekraft – gleichgültig, ob diese 1000 Personen ein Zehntel oder ein Tausendstel einer Bevölkerungsgruppe ausmachen.

 

Stichtagserhebung
Eine Umfragetechnik, bei der die Befragten Auskunft zu ihrem Verhalten am Vortag geben. Durch den geringen zeitlichen Abstand zwischen Verhalten und Befragung werden Erinnerungsfehler weitgehend vermieden. Durch die Addition von Stichtagserhebungen zu den verschiedenen Wochentagen lassen sich Ergebnisse verallgemeinern.

 

Streifenanzeige
Eine Anzeige, die entweder nur die Satzspiegelhöhe (Streifen über Blatthöhe) oder nur die Satzspiegelbreite (Streifen über Blattbreite) ausnutzt. Beim Streifen über Blatthöhe im redaktionellen Teil steht der Text neben der Anzeige, beim Streifen über Blattbreite steht er darüber.

 

Streuplan
Im Rahmen der Werbeplanung zeigt ein Streuplan, wie die einzelnen werblichen Maßnahmen verteilt werden. Das heißt, zu welchem Zeitpunkt, in welchen Medien welche Werbemittel eingesetzt werden.

 

Streuverlust
Das Maß, in dem eine werbliche Botschaft Personen erreicht, die nicht zur Zielgruppe gehören.

 

Strichvorlage
Druckvorlage, bei der zwischen Schwarz und Weiß keine Helligkeitsstufen liegen (Schrift, Zeichnung). Unterschied: Halbtonvorlage.

 

Subsample
Unterstichprobe. Bei Auswertungen großer Stichproben ist es für bestimmte Ergebnisse nicht immer notwendig, alle vorliegenden Fälle auszuwerten. Dann kann man aus Kostengründen aus der Gesamtstichprobe eine Unterstichprobe ziehen.

 

T

Tageszeitung
Zeitung

 

Tausender-Preis
Preis einer Anzeige pro 1000 verbreitete oder verkaufte Exemplare.

 

Tausend-Kontakt-Preis
Preis einer Anzeige pro 1000 Kontakte mit dem Werbeträger.

 

Tausend-Leser-Preis
Preis einer Anzeige pro 1000 Leser eines Werbeträgers. Der wichtigste Wert zur Beurteilung des von einem Werbeträger gebotenen Preis-Leistungs-Verhältnisses. Bei einmaliger Veröffentlichung sind Tausend-Leser-Preis und Tausend-Kontakt-Preis identisch. Vgl. Brutto-Reichweite

 

TdWIntermedia
(Typologie der Wünsche Intermedia) Diese kombinierte Markt- und Media-Studie eröffnet umfassende Auswertungs- und Planungsmöglichkeiten auf der Grundlage aktueller Konsum- und Medianutzungsdaten. Auftraggeber dieser Studie ist die Burda Anzeigen-Marktforschung.

 

Teilbelegung
Es ist meistens möglich, Beilagen oder Anzeigen nur in einer Teilausgabe einer Zeitung zu schalten.

 

Teilbezieher
Bezieher einer Zeitung, die nur die Ausgaben bestimmter Wochentage erhalten.

 

Testimonial
Eine Form der werblichen Gestaltung, bei der bereits gewonnene Verwender eines Produkts (oft Prominente) den Kauf dieses Produkts empfehlen (von engl. testify = Zeugnis ablegen).

 

Testmarkt
Ein räumlich begrenztes Gebiet, in dem ein neues Produkt zunächst nur zu Testzwecken eingeführt wird. Im Testmarkt wird beobachtet, wie der Handel und die Verbraucher das Produkt aufnehmen, wie die Verbraucher auf die Werbung reagieren und in welchem Maße sie das Produkt kaufen. Je nach Testmarkt-Ergebnis können Produkt und Werbung noch verändert werden, bevor die Kosten einer bundesweiten Einführung entstehen.

 

Textspalte
Spalte in der senkrechten Aufteilung des redaktionellen Teils einer Zeitung. Die Textspalte ist meist breiter als die Anzeigenspalte.

 

Textteil
Der redaktionelle Teil einer Tageszeitung.

 

Textteilanzeige
Anzeige, die mit mindestens drei Seiten an den redaktionellen Text (und nicht an andere Anzeigen) angrenzt.

 

Titelkarten
In der Media-Analyse ein Hilfsmittel, um den Befragten Erinnerungshilfen zu geben. Dem Befragten werden Karten mit den Titeln von Zeitungen bzw. Zeitschriften im Original-Schriftzug vorgelegt. Der Befragte gibt daraufhin Auskunft, wann er die Werbeträger mit diesen Titeln zum letzten Mal gelesen hat. Vgl. Bekanntheitsgrad, gestützter.

 

Titelkopfanzeige
Anzeige, die auf der ersten Seite einer Zeitung neben deren Titel platziert ist.

 

Typ
Typologie

 

Typographie
Satzherstellung. Die Art, in der Schrift zu einem Gesamtbild zusammengesetzt wird, unter Berücksichtigung von Schriftart, Schriftgröße, Zeilenfall, Durchschuss und anderen typographischen Merkmalen.

 

Typologie
In der Verbraucherforschung ein Untersuchungsansatz, bei dem mittels mathematischer Verfahren eine große Anzahl von Personen zu möglichst homogenen Gruppen zusammengefasst werden. Dadurch, dass man in die jeweiligen Gruppen nur solche Personen aufnimmt, die sich in ihren Persönlichkeits-, Verhaltens- und Einstellungsmerkmalen a) untereinander möglichst ähnlich sind und
b) von den Angehörigen anderer Gruppen möglichst stark unterscheiden, entstehen überschaubare und auch anschauliche „Typen“. Typologien dienen dazu, Zielgruppen nicht nur eindimensional (z.B. nach Alter, Einkommen) zu definieren, sondern komplexe, vieldimensionale Zielgruppen zu bilden.

 

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