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Media-Lexikon

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U

Umbruch
Die optische Gestaltung einer Zeitungsseite. Grundsätzlich ist die Seite in Spalten unterteilt. Innerhalb dieses Spalten-Schemas werden Texte, Überschriften, Fotos, Anzeigen so gesetzt ("umbrochen"), dass ein hohes Maß an Aufmerksamkeit und Lesbarkeit erzielt wird.

 

Umfeld, redaktionelles
Das redaktionelle Angebot einer Zeitung oder Zeitschrift, in der eine Anzeige erscheint. Das richtige redaktionelle Umfeld kann die Beachtung einer Anzeige positiv beeinflussen. Zum Beispiel die Beachtung einer Automobil-Anzeige auf der Automobil-Seite.

 

Umrechnungsfaktor
Textanschließende Anzeigen (z.B. blattbreit, blatthoch, Eckfeld) werden zum mm-Preis des Anzeigenteils berechnet. Da Textspalten breiter sind als Anzeigenspalten, muss dieser mm-Preis mit einem bestimmten Faktor multipliziert werden. Bei der HAZ/NP beträgt der Umrechnungsfaktor für das Nordische Format 1,333 (eine Textspalte entspricht 1,333 Anzeigenspalten).

 

Universalität
Ein kennzeichnendes Merkmal der Zeitung: Sie ist nicht auf bestimmte Themen begrenzt. Vgl. Periodizität.

 

Ü

Überregionale Abonnement-Zeitungen
Über eine Region hinaus (d. h. im gesamten Bundesgebiet) verbreitete Abonnement-Zeitung. Als überregionale Abo-Zeitungen in der Bundesrepublik gelten die „Frankfurter Allgemeine“, die „Süddeutsche Zeitung“, „Die Welt“, die „Frankfurter Rundschau“, „Neues Deutschland“, das „Handelsblatt“, die „tageszeitung“ und die „Financial Times Deutschland“.

 

Überschneidung
a) Externe Überschneidung: das Maß, in dem die Leser zweier oder mehrerer Werbeträger identisch sind, d. h. zwei oder mehrere Werbeträger nutzen. Vgl. Netto-Reichweite.
b) Interne Überschneidung: Das Maß, in dem die Leser verschiedener aufeinander folgender Ausgaben eines Werbeträgers identisch sind, d. h. mehrere dieser Ausgaben lesen. Vgl. Kumulation. Bei Abonnement-Zeitungen mit einem hohen Anteil regelmäßiger Leser ist die interne Überschneidung hoch. Das bedeutet, dass mit mehrfacher Veröffentlichung (= Wiederholungen) einer Anzeige, die Zahl der Kontakte, die denselben Personen vermittelt werden, hoch ist.

 

V

Validität
Die Genauigkeit von Daten, die in einer statistischen Analyse gewonnen werden, sagt allein über ihre Güte noch nichts aus. Nur dann, wenn eine Befragung oder Beobachtung schon in ihrer Anlage ( Fragebogen) sicherstellt, dass auch tatsächlich das interessierende Verhalten (und nicht etwa ein Nebeneffekt) gemessen wird, besitzt sie Validität (Gültigkeit oder Relevanz im Hinblick auf die Forschungsfragen). Es bleibt dem kritischen Verstand überlassen, die Beziehungen zwischen Untersuchungsergebnissen und der Wirklichkeit zu überprüfen und voreilige Schlüsse zu vermeiden.

 

Verbraucheranalyse (VA)
Die VA ist eine Untersuchung, die dazu dient, Zielgruppeninforma-tionen wie z. B. Konsumverhalten, Besitzmerkmale, Produktinteresse, Kaufabsichten, Freizeitverhalten zu ermitteln. Auftraggeber sind der Axel-Springer-Verlag und die Verlagsgruppe Bauer.

 

Verbreitungsanalyse
Von der IVW erstellte geographische Analyse, mit der untersucht und dargestellt wird, welche Auflagenanteile welcher Tageszeitungen in welchen Kreisen und kreisfreien Städten in der Bundesrepublik verbreitet sind. Die Verbreitungsanalyse, die innerhalb der Kreise noch einmal nach Orten mit mindestens 3.000 Einwohnern und mehr untergliedert, weist darüber hinaus für alle Unterteilungen die Zahl der Haushalte und Einwohner aus, so dass sich die Haushalts-abdeckung berechnen lässt, die mit dem Einsatz bestimmter Zeitungstitel und -ausgaben erzielt wird.

 

Verbreitungsatlas
Kartographische Darstellung der Verbreitungsgebiete der deutschen Zeitungen zur Verdeutlichung der >Verbreitungsanalyse. Alle 2 Jahre herausgegeben von der >Zeitungs Marketing Gesellschaft.

 

Verbreitungsgebiet
Die räumliche Abgrenzung, in der eine Publikation verbreitet wird. Vgl. Verbreitungsanalyse > Verbreitungsanalyse.

 

Verzerrung
Bias.

 

Vierfarbdruck
Die Möglichkeit, durch Übereinanderdrucken der Grundfarben Magenta (Rot), Cyan (Blau), Gelb und Schwarz mit den entsprechenden Aufrasterungen farbige Originale wiederzugeben. Der Offsetdruck ist hier besonders kostengünstig, und das bei einer guten Wiedergabequalität. Vgl. Farbanzeigen, Farbfolge, Europa-Skala.

 

W

Werbeagentur
Dienstleistungsunternehmen, das für seine Auftraggeber die Realisierung werblicher Aufgaben übernimmt. Für die betreute Firma oder Marke werden meist sämtliche werblichen Maßnahmen durchgeführt. Die Leistungspalette von Werbeagenturen reicht häufig von konzeptionellen (auch Marketing-)Überlegungen über die kreative Gestaltung (Texte, grafische Entwürfe, Drehbücher) bis zur Herstellung der Produktionsmittel (Reinzeichnung, Fotografie und Druckvorlagenherstellung) sowie zur Mediaplanung und -abwicklung. Vgl. Media-Agentur.

 

Werbeetat
Die finanziellen Mittel, die für alle werblichen Maßnahmen oder eine einzelne Kampagne zur Verfügung stehen. Aus dem Werbeetat müssen im wesentlichen finanziert werden: Konzeption und Gestaltung, Produktion, Druck und Media-Einsatz.

 

Werbeexemplare
Vom Verlag unentgeltlich verteilte Exemplare für Personen, die als Bezieher oder Inserenten gewonnen werden sollen.

 

Werbemittel
Das Mittel, durch das eine werbliche Botschaft ausgedrückt wird. Werbemittel sind: Anzeigen, Funk- und Fernsehspots, Plakate, Broschüren usw.

 

Werbemittelkontakt
Im Unterschied zum Werbeträgerkontakt der tatsächliche Kontakt einer Person mit der werblichen Aussage, zum Beispiel mit einer Anzeige oder einem Spot.

 

Werbeträger
Das Medium, das Werbemittel zum Empfänger transportiert. Zeitungen, Anzeigenblätter, Offertenblätter und Zeitschriften sind Werbeträger für das Werbemittel Anzeige. Funk- und Fernsehen sind Werbeträger für das Werbemittel Spot. Großflächen sind Werbeträger für das Werbemittel Plakat.

 

Werbeträgerkontakt
Im Unterschied zum Werbemittelkontakt der Kontakt einer Person mit dem Werbeträger, in dem die werbliche Aussage enthalten ist: Zum Beispiel mit der Zeitung, in der die Anzeige veröffentlicht ist.

 

Werbewirkung
Das Maß, in dem sich bei Personen, die mit einer werblichen Botschaft Kontakt hatten, Einstellungen, Kenntnisse oder Verhalten ändern. Vgl. Erfolgskontrolle.

 

Werbungsmittler
Dienstleistungsunternehmen (meist Werbeagenturen), die gegen eine Vergütung (Provision) Anzeigenaufträge für Dritte an Werbeträger vermitteln. Die von den Verlagen an die Werbungsmittler gezahlte Provison beträgt in der Regel 15% vom Anzeigen-Netto-Preis (Anzeigenpreis minus Nachlass). Vgl. Mittlungsvergütung.

 

Wirksame Reichweite
Prozentualer Anteil einer Zielgruppe, die eine bestimmte Kontaktdosis aufweist.

 

WLK
Leserkreis, weitester

 

Z

ZAW
Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft. Mitglieder sind Verbände (keine Einzelfirmen), die an der Werbung in der Bundesrepublik mitwirken und/oder interessiert sind.

 

Zeitung
Ein Printmedium definiert durch aktuelle und universelle (also thematisch nicht begrenzte) kontinuierliche Berichterstattung. Zeitungen können unterschieden werden:
a) nach der Vertriebsart: Abonnement-Zeitungen, Kauf- oder Boulevard-Zeitungen
b) nach dem Verbreitungsgebiet: lokal, regional, überregional (national)
c) nach der Erscheinungsweise: Tageszeitungen, Wochenzeitungen, Sonntagszeitungen.

 

Zeitungs Marketing Gesellschaft (ZMG)
Die ZMG Zeitungs Marketing Gesellschaft ist der zentrale Marketing-Dienstleister der Zeitungsverlage. Sie bietet Planungsservice, Forschung und Beratung und unterstützt Werbekunden und Agenturen mit kostenlosen praxisorientierten Dienstleistungen von der Media-planung bis zur Werbewirkungskontrolle.

 

Zeitungsqualitäten
Studie zu den quantitativen und qualitativen Leistungsdaten der Zeitungen im intermedialen Vergleich. Überblick zum Werbemarkt, Reichweiten, Nutzungsstile, Kontaktqualitäten, Werbeklima, regionaler Werbung und der qualitativen Mediaplanung. (Hrg.: ZMG, Zeitungs Marketing Gesellschaft).

 

Zielgruppe
Der Teil der Bevölkerung, der mit den werblichen Aussagen erreicht werden soll. Als Zielgruppen werden zumeist solche Personen-gruppen ausgewählt, von denen aufgrund ihrer Bedürfnisse, Vorlie­ben, Interessen oder Kaufkraft angenommen werden kann, dass sie dem Angebot des Werbungtreibenden besonders aufgeschlossen gegenüberstehen.

 

Zifferanzeige
Chiffreanzeige

 

Zufalls-Stichprobe
Random-Stichprobe

 

Zusammensetzung
Die Struktur einer Nutzerschaft (wie z.B. Leserschaft einer Tages­zeitung) nach Merkmalen wie z.B. Demographie oder Typen.

 

Zusatzfarbe
Schmuckfarbe

 

Zuverlässigkeit
Die Fähigkeit eines Testinstruments (beispielsweise eines Fragebo­gens), bei jeder Anwendung in der gleichen Art zu messen (Reliabili­tät, engl. reliability).

 

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